Wohlstand und Arbeitsplätze

Unser Wohlstand in Kempten und im Allgäu baut auf der heimischen Wirtschaft auf. Was können wir tun, um unsere Konjunktur weiter zu fördern? Wie gehen wir um mit knappen Haushalten und der Krise im Land?

Meine Heimatstadt,
Mein Oberbürgermeister.
Thomas Kiechle

Kempten,
Wirtschaft.

Meine Perspektive

Gesunde Firmen schaffen Arbeitsplätze und bringen der Stadt Gewerbesteuereinnahmen, die für die Stadtentwicklung und damit für die Zukunftsfähigkeit unseres Gemeinwesens eingesetzt werden können.

Die angespannte Haushaltslage erfordert neben verantwortungsvollen Einsparungen auch neue kreative Lösungen, die Wirtschaft in unserer Region weiter anzukurbeln. Deshalb ist mir ein positives Miteinander und ein intensiver Austausch zwischen Stadt, Wirtschaft, Unternehmern und Handwerkern aus unserer Region sehr wichtig.

Kempten, eine Stadt, die ihre Geschicke selber in die Hand nimmt.

Ich wünsche mir, dass wir auf unsere Stärken setzen. Vom „Mächler“ zum „Macher“ war es bei uns im Allgäu immer schon ein kleiner Schritt. Aus unserer Region kommen Unternehmen, die mit ihren Erfindungen und Produkten auf dem Weltmarkt eine große Rolle spielen. Wir brauchen ein neues Allgäuer Selbstvertrauen und den entschlossenen Willen, unsere Zukunft selber aktiv zu gestalten.

Meine Ziele für Kempten

#1

Neue Gewerbegebiete

Ich will den Wirtschaftsstandort Kempten nachhaltig stärken, indem ich mich für die neue Gewerbegebiete einsetze. Die im Flächennutzungsplan im Norden und Süden unserer Stadt vorgesehenen Flächen werde ich zur Baureife führen. So wird Raum geschaffen für innovative Unternehmen, neue Arbeitsplätze und eine lebendige Wirtschaft, die auch in Zukunft wächst.
#2

Vollumfängliche Begleitung von Investoren

Unsere Verwaltung fungiert als verlässlicher Partner für Investoren. Ich will eine klare und transparente Lotsenfunktion stärken, die Investoren bei allen Schritten begleitet – von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Damit sollen Investitionsvorhaben in Kempten attraktiver und eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung gefördert werden.
#3

Weiterentwicklung des digitalen Gründerzentrums

Unser digitales Gründerzentrum bietet jungen Start-ups gute Anfangs- und Entwicklungschancen. Ich will diese Einrichtung kontinuierlich verbessern, um Gründerinnen und Gründer bestmöglich zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule und Vernetzung mit etablierten Unternehmen kann so weiter ausgebaut werden.
#4

Verkürzung von Genehmigungsverfahren

Unsere Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und sichern Wohlstand. Deshalb sollen Genehmigungsverfahren weiter digitalisiert, dadurch vereinfacht und deutlich schneller werden. So möchte ich die Wirtschaft entlasten und Prozesse effizienter gestalten, damit Unternehmen ihre Projekte schnell umsetzen können. Mein Ziel ist es, Kempten als attraktiven Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

Ich baue auf die
Innovationskraft unserer
Region und fördere neue,
kreative Lösungen.

Rückblick

Projekt Highlights meiner Amtszeit
– Wirtschaft –

Sanierung des Kornhauses

Das historische Kornhaus zählt zweifellos zu den bedeutendsten Gebäuden in unserer Stadt. Große Schäden haben eine Schließung unausweichlich gemacht.

Von Anfang an war mir wichtig, dieses prächtige Veranstaltungshaus – die gute Stube der Stadt – wieder fit für die kommenden Jahrzehnte zu machen. Die Wiedereröffnung mit großem Bürgerfest mit mehr als 10.000 Besucherinnen und Besuchern war ein wunderbares Erlebnis.

Das „große Loch” wird „Kampeo”

Das große Loch war viele Jahre ein städtebauliches Ärgernis. Grund war ein Rechtsstreit über die Nutzung des Gebäudes für den Einzelhandel. In Kempten ist dieser nur innerhalb klar definierter Grenzen möglich.

Das ist die Basis für eine lebendige und wirtschaftlich florierende Innenstadt. Sie muss durch klare Regeln beschützt werden. Beim Streit ums „große Loch” habe ich deshalb immer klare Haltung gezeigt. Die Gestaltung unserer Stadt muss in den Händen der Politik liegen und nicht im Interesse Einzelner. Nach schwierigen Verhandlungen ist das große Loch geschlossen und Kampeo im Bau.

Die „neue” König-Ludwig-Brücke

Die Instandhaltung unserer Infrastruktur ist gerade in einer wachsenden Stadt wie Kempten eine bedeutende Aufgabe. Bei der historischen König-Ludwig-Brücke war dies ein großer finanzieller Kraftakt.

Die Sicherung dieses einmaligen und beeindruckenden Bauwerks als Fuß- und Fahrradüberquerung war mir besonders wichtig. Damit sind wir einen weiteren Schritt zu einer fahrradfreundlichen Stadt gekommen.

Flächennutzungsplan

Die Neuaufstellung eines Flächennutzungsplans zählt zu den herausforderndsten Aufgaben der Stadtpolitik. Hier werden durch potentielle Entwicklungsflächen Gewerbe-, Wohn-, Freizeit- oder Naturraum für die nächsten 15 Jahre festgeschrieben. Der faire Ausgleich zwischen den unterschiedlichsten Interessen ist mir besonders wichtig.

So kann Kempten auch in den kommenden Jahren in eine gute Zukunft blicken. Noch im Jahr 2025 wird der endgültige Satzungsbeschluss durch den Stadtrat getroffen.

Ausbau des ÖPNV durch den Ringbus

Der deutliche Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs hat für mich eine wichtige strategische Bedeutung. Der neue Ringbus ist ein zusätzliches, starkes Angebot, das sicher viele Kemptenerinnen und Kemptener nutzen werden.

Er verbindet aber auch unsere Gewerbegebiete mit der Innenstadt und dem Bahnhof. Damit stehen allen Nutzern fast 50% mehr gefahrene ÖPNV Kilometer zu Verfügung.

Sparkassenquartier

Im engen Schulterschluss mit der Stadt wurde die Entscheidung für die neue Gestaltung des Sparkassenquartiers durch eine Fachjury getroffen. Hier entstehen im Herzen unserer Stadt vier Häuser mit Satteldächern, Büroflächen, Gastronomie, Einzelhandel und etwa 30 Wohnungen.

Dieses Projekt mit der Sparkasse Allgäu als Bauherrin wird einen großen Beitrag zu einer lebendigen, attraktiven Innenstadt leisten.